Vor der ersten Bewerbung kommt das Studium. Architektur gehört zu den beliebten Studiengängen, entsprechend viele staatliche Hochschulen bieten Architektur mit Bachelor oder Master als Abschluss an. Auch eine Promotion ist möglich. Einige Hochschulen in Deutschland bieten auch ein duales Studium an. Das duale Studium verbindet theoretische Inhalte mit praktischen Erfahrungen. Dazu braucht es die praktische Tätigkeit in einem Unternehmen parallel zur Studienzeit. Der Ausbildungsbetrieb kommt nach erfolgreichem Studium als erster Arbeitgeber infrage.
Mehrere spezialisierte Hochschulen bieten vollwertige Studiengänge als Fernstudium oder online an. Diese Variante ist für Berufstätige interessant, die neben der Erwerbstätigkeit einen Abschluss erwerben wollen. Sie ist auch für Studienabbrecher interessant, die aus irgendwelchen Gründen ihr Studium vorzeitig beenden oder unterbrechen mussten.
Das Abitur berechtigt zu allen Studien und somit auch zu allen Formen des Architekturstudiums. Die Fachhochschulreife ermöglicht das Studium an einer Fachhochschule. Berufsakademien verlangen in der Regel das Abitur oder ein Fachabitur, das auch als fachgebundenes Abitur bezeichnet wird.
Der Hochschulzugang ist für viele Personen auch ohne Abitur, Fachabitur oder Fachhochschulreife möglich. Die genauen Bedingungen sind in den Bundesländern und an den Hochschulen unterschiedlich. Eine Basis ist eine thematisch passende Berufsausbildung und Berufserfahrung. Mit einer nachfolgenden Technikerausbildung oder einem Meisterbrief stehen die Chancen auf einen Studienplatz gut.
Allgemeine Schulabschlüsse können nachgeholt werden. Die klassischen Anbieter dafür sind Abendschulen. Einige Fernschulen bieten Kurse mit dem Abitur als Abschluss. Die mittlere Reife kann auf die Weise ebenso nachgeholt werden wie der Hauptschulabschluss.